Ein nützlicher Bildschirmschoner ist meist nicht die vollste Komposition. Er sollte aus der Entfernung lesbar und langfristig angenehm sein. Wählen Sie zuerst Hintergrund und Zielbildschirm, ergänzen Sie nur notwendige Informationen und fügen Sie danach Bewegung und Ton hinzu.
1. Bildschirm und Medien festlegen
Prüfen Sie Auflösung und Seitenverhältnis des tatsächlich verwendeten Monitors. Die meisten PC-Bildschirme verwenden 16:9 oder 16:10, Ultrawide-Monitore häufig 21:9. Ausgangsbilder in oder über der Zielauflösung wirken beim Vergrößern weniger weich.
- Stellen Sie sicher, dass Sie jedes Bild und jede Illustration verwenden dürfen.
- Bevorzugen Sie für GIFs und Videos kurze Clips mit sauberen Schleifenpunkten.
- Hören Sie Audio über mehrere Schleifen an, bevor Sie es in eine lange laufende Szene aufnehmen.
2. Zuerst Hintergrund und Leinwandformat einstellen
Wählen Sie eine Vollfarbe, einen Verlauf oder Hintergrundmedien und stimmen Sie die Leinwand auf den Zielmonitor ab. „Ausfüllen“ füllt den Rahmen, kann aber Ränder beschneiden. „Einpassen“ zeigt das gesamte Bild, kann jedoch freie Flächen hinterlassen. Eine weichgezeichnete Füllung erhält das vollständige Original im Vordergrund und füllt den Rest mit einer sanften Vergrößerung.
3. Informationen und Dekoration platzieren
- Halten Sie Uhren von Bildschirmrändern fern und sorgen Sie für ausreichenden Kontrast.
- Beschränken Sie Text auf ein bis zwei kurze Zeilen in einer Größe, die im Raum lesbar bleibt.
- Ändern Sie die Größe von Bildern, GIFs und Videos über Randgriffe oder geben Sie X-, Y-, W- und H-Werte direkt ein.
- Ordnen Sie überlappende Ebenen neu und sperren Sie fertige Elemente gegen versehentliches Verschieben.
4. Bewegung gezielt einsetzen
Wählen Sie langsames Schweben, gerade Bewegung oder eine gekrümmte Bahn passend zur Stimmung. Pfadpunkte außerhalb der Leinwand lassen ein Objekt allmählich von außen erscheinen und wieder verschwinden.
Mehrere GIFs, Videos und Partikeleffekte können CPU und GPU schnell belasten. Falls Wärme oder ausgelassene Frames auftreten, verringern Sie zunächst Anzahl, Auflösung oder Bildrate gleichzeitiger Medien.
5. Speichern und im echten Vollbild testen
- Prüfen Sie, ob das Projekt unter „Meine Bildschirme“ gespeichert ist.
- Lassen Sie es mindestens zehn Minuten laufen und prüfen Sie Bewegung, Audioschleifen, Wachverhalten und Wärme.
- Exportieren Sie wichtige Projekte als .ambientpack und bewahren Sie sie getrennt auf.
- In unterstützten Edge- und Chrome-Versionen kann ein gewählter Ordner als Projektspeicher dienen.
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